Plakat Rom

Zum ersten Mal wenden wir uns einer deutschen Stadt zu, nachdem wir bereits fünf europäische Hauptstädte musikalisch und literarisch bereist haben.

Unsere Hauptstadtrevue ist ein Liebesbekenntnis zu der europäischen Stadt mit der wechselvollsten Geschichte, die wirin die „roaring twenties“ zurückverfolgen, als Berlin tatsächlich weltweit die Metropole war, die mit der spannendsten kulturellen Entwicklung aufzuwarten hatte.

Alle Blicke richteten sich auf diese Stadt, die in der Weimarer Republik zugleich Schauplatz heftiger Straßenschlachten war. Zuvor wirft Walter Benjamin in seiner Sammlung „Die Stadt des Flaneurs“ einen Blick zurück auf das alte Berlin vor der Jahrhundertwende und gibt in seinen Anekdoten Kostproben der berühmten Berliner Schnauze, wa?!

Der Streifzug durch die folgenden Jahrzehnte macht Station in der Olympiastadt von 1936, der Trümmerliteratur nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Mauerbau der frühen Sechziger Jahre bis hin zu Thomas Brussigs Roman der Vorwendezeit „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“.

In dieser Zeit spielt auf der anderen Seite der Mauer auch Sven Regners Hommage an das Kreuzberg vor der Wiedervereinigung, als sich alles um die obskursten Formen von Kunst in Berlin drehte

Musikalisch wird das Programm von Liedern und Songs begleitet, die im Laufe der Jahrzehnte ebenso das Bild und das Gesicht der Stadt geprägt haben. Zu diesen Gesichtern gehören Marlene Dietrich, Hildegard Knef, Friedrich Holländer, sowie Rio Reiser. Interpretiert werden diese Songs von Alexander Gelhausen, der auch die literarischen Texte von Alfred Döblin, Irmgard Keun, Erich Kästner und vielen anderen Autoren neu belebt.

Begleitet wird er dabei von Axel Grote (Flöte, Saxophon), Sebastian Kling (Klavier, Akkordeon) Florian Werther (Kontrabass) und Axel Pape (Schlagzeug).

Interpretiert werden diese Songs von Alexander Gelhausen, der auch die literarischen Texte von Alfred Döblin, Irmgard Keun, Erich Kästner und vie- len anderen Autoren neu belebt. Begleitet wird er dabei von Axel Grote (Flöte, Saxophon), Sebastian Kling (Kla- vier, Akkordeon) Florian Werther (Kontrabass) und Axel Pape (Schlagzeug